Der Sparbrief - was steckt dahinter
Sparanlagen gibt es viele. Neben Festgeld und Tagesgeld zählen auch Sparbriefe zu beliebten Anlageprodukten. Sie zeichnen sich vor allem durch eine feste Laufzeit von bis zu zehn Jahren aus und garantieren in der Regel während dieses Zeitraums einen festen Zinssatz.
Für Sparer ist dies von Vorteil, weil sie so von Vornherein abschätzen können, welche Rendite ihnen der Sparbrief bringt. Nachteil ist allerdings, ähnlich wie beim Festgeld, dass während der Laufzeit kein Zugriff auf das angelegte Geld möglich ist. Es sollte also wirklich nur die Summe angelegt werden, auf die eine Zeitlang verzichtet werden kann.
Sparbriefe gibt es in drei Varianten: Es gibt den normalen Sparbrief, dessen Zinsen zum Jahresende vergütet werden und dann frei zur Verfügung stehen; den abgezinsten Sparbrief, bei dem Zins und Zinseszins schon vorab für die gesamte Laufzeit auf den Kaufpreis angerechnet werden und den Sparbrief mit jährlich steigendem Zins, der als kurzfristig verfügbare Anlage erst nach einer Wartezeit zum Nennwert zuzüglich aufgelaufenen Zinsen eingelöst werden kann.
Fast jede Bank hat Sparbriefe im Angebot, die Sie täglich zu aktuellen Konditionen kaufen können. Meist geben die Anbieter einen bestimmten Mindestanlagebetrag vor, die Anlagesumme ist dagegen nach obenhin offen. Nach dem Kauf erhalten Sie eine Urkunde, die enorm wichtig ist, weil Ihnen Ihre Bank darin verbrieft, dass sie verpflichtet ist bei Vorlage dieser einen bestimmten Betrag auszuzahlen.
Bevor Sie sich für einen Anbieter und den entsprechenden Sparbrief entscheiden, sollten Sie die Möglichkeit zu einem Vergleich nutzen, um die einzelnen Konditionen besser im Blick zu haben.
Weiterführende Links zum Thema Sparbrief:
- Weitere Informationen über den Sparbrief bei Wikipedia
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